• Sara

Ausreiten in der wunderschönen Provence

(Tage 16&17, 09.06.-10.06.)

Gestern und heute waren Ellen und ich gemeinsam ausreiten. Samstag war es eine „kleine“ Runde von etwa einer guten Stunde um La Batie herum, mit Viento und Django. Django, der das Gelände eigentlich noch nicht so gut kennt und der Ritt vor allem auch ein Training für ihn darstellen sollte, schritt ganz neugierig und locker vorne weg, während Viento mit mir lieber das Schlusslicht bildete. Auch die beiden Hunde Flèche und Bo begleiteten uns und was soll ich sagen, ich war einfach hin und weg von der Landschaft!! Ich bin zwar zu Hause schon mit einem echt tollen Ausreitgelände und Wald verwöhnt, aber es ist eben Flachland. Hier durch die Berge der Provence zu reiten, während alles gerade außergewöhnlich grün und bunt blüht, war echt traumhaft. Im Anschluss sind Ellen und ich noch zu einem kleinen Wasserfall hier in der Nähe (le forest lacour) gefahren und sie zeigte mir den größten Stausee Frankreichs: Lac de Serre-Poncon. Auch diese beiden Ausflüge haben mich umgehauen. Das meist gesagte Wort von mir an diesem Samstag: „WOW“ ;) Bei Instagramgibt es viele Bilder davon zu sehen als schau dort unbedingt vorbei.

Heute machten Ellen und ich uns mit dem LKW und zwei Pferden auf in eine andere Ortschaft,Melve, um dort einen kleinen Wanderritt mit Fardon und Morante zu machen. Wie es auf Wanderritten üblich ist wie ich erfahren habe, ritten wir bzw Ellen nach einer Karte. In Frankreich werden die Wanderreitwege mit gelben Strichen am Baum gekennzeichnet, es ähnelt also schon gewissermaßen einer Schnitzeljagd. Von dicht bewachsenden, schmalen Waldwegen, wo ich mich teilweise echt flach über Morante’s Hals beugen musste um nicht vom nächsten Ast runter gejagt zu werden, über freie Felder und kleine Anstiege wo ich nicht genug vom Umgebung anschauen bekommen konnte. Durch die Berge in der Ferne wirkt alles so unglaublich weit! Ganze Zweieinhalb Stunden ritten wir durch die Landschaft und es kam mir wirklich nicht so lange vor. Wenn man meinen Po fragt sieht das allerdings anders aus, Morante musste zwar zum Glück nur einen leichten Westernsattel tragen, der war allerdings auf Dauer sehr hart für mich zu sitzen. Über zwei Stunden über Stock und Stein, da habe ich definitiv mal meine Sitzbeinhöcker gespürt ;) Die beiden Pferde haben es aber einfach super mitgemacht.

Bis auf einen kleinen Hüpfer von Morante wegen eines uns nachlaufenden Hundes waren sie ganz brav und wie ich glaube auch sehr von der Umgebung angetan. Highlight war definitiv ein kurzer aber dafür intensiver Galopp einen kleinen Anstieg hoch. Während Ellen und Michael dem Fliegen über’s Segelfliegen eh schon vertraut sind, ist das definitiv meine bevorzugte Arte zu fliegen! :) ... (Fortsetzung folgt)

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