• Sara

Willkommen auf La Batie

(Ankunftstag 25.05.)

Es ist 5 Uhr in der Früh, schon lange bevor mein Wecker geklingelt hat bin ich aufgewacht. Vor großen Reisen bin ich dann doch immer etwas nervös. Die letzten Kleinigkeiten werden in den Koffer gepackt und ab gehts zum Düsseldorfer Flughafen. Die kleine Propella-Maschine, die nun wirklich nicht sehr vertrauenserweckend wirkt, entlockt dem ein oder andren Mitreisenden den scherzhaften Wunsch, doch eher mit dem Bus weiterzufahren als in diesem mini Flieger die nächsten 2h zu verbringen. Auch ich begutachte skeptisch das Maschienchen, aber hey das wird schon gut gehen. Da sieht man mal wieder, Vorurteile sind nichts weiter als Vorurteile, einen so ruhigen Flug hatte ich selten ;) Nicht mal 2h später öffnen sich vor mir  auch schon die Glastüren und eine frische, sommerliche Luft kommt mir entgegen: Willkommen in Marseille. Strahlend blauer Himmel, angenehme 25 Grad, Menschen strömen fröhlich plappernd mit ihren Koffern um mich herum. Bis meine Reise nach La Batie mit dem Bus weitergeht, suche ich mir ein schattiges Plätzchen und mache es mir mit einem guten Buch bequem. Auch wenn ich das Buskonzept hier jetzt noch nicht ganz durchblickt habe, bin ich nach mehrfachem Fragen und Umsteigen gut in Sisteron, dem nächst gelegenen Städtchen an La Batie, angekommen. Die uralte, niedliche und wunderschön verspielte Stadt verzauberte mich gleich zu Beginn. Da muss ich unbedingt in den nächsten Wochen noch mal einen Stopp einlegen! Nach einem kurzen und direkt herzlichen Kennenlernen mit Ellen und ihrem Mann Michael (sie führen La Batie) und einem kleinen Stopp bei Lidl (der gute deutsche Supermarkt ;)) erreiche ich nach weiteren 20 Minuten Autofahrt endlich meine "destiantion finale“ : La Batie. Ein alter, umgebauter und erneuerter Bauernhof in der Provence-Alpes-Côte d’Azur. Durch den vielen Regen den es dieses Jahr hier schon gab blüht alles wunderschön grün, ein kleines-großes Paradies. La Batie liegt am Fuße eines Berges und dennoch oberhalb des Tales, daher hat man von egal wo man hier steht, einen fantastischen Blick auf die Wälder und Berge. 

Nach einer stürmischen Begrüßung der drei Hunde lernte ich auch direkt schon Ellen's fünf Pferde kennen. Von vier Katzen habe ich bisher nur zwei zu Gesicht bekommen.. Freigänger halt ;) Wobei was sage ich da, nicht nur Hund und Katze dürfen sich frei bewegen, auch die Pferde dürfen sich frei, außerhalb ihres eingezäumten Territoriums von 22 (insgesamt 32) Hektar bewegen. Meine erste Frage natürlich, verlasen sie nicht manchmal as Grundstück? - Nö, wozu auch - hier geht kein Pferd freiwillig ;) ! So begrüßt mich Grammy, eines der Pferde, gleich zu Beginn auf der Terrasse.

Für alle die sich jetzt fragen: wie, wo, was, warum - Ich habe es auf Instagram ja nur ganz grob angekündigt: 

Ich werde die nächsten drei Wochen hier auf La Batie verbringen. Es ist eine Art Praktikum, entspricht einem "Working Student" Konzept - Ich helfe bei allen anfallenden Arbeiten auf und um den Hof herum mit und lerne dafür von Ellen eine leichte und feine Reitweise, sowie Boden- und Freiarbeit. La Batie liegt im Süden Frankreich und ist eigentlich ein Urlaubsort, wo die Pferde nicht unbedingt den Urlaubern zur Verfügung gestellt werden. Allerdings ermöglicht Ellen es über ein Austauschverhältnis, ihre Art mit Pferden weiterzugeben, wie bei mir.

Da ich nach 10h Anreise, doch recht k.o. war, blieb es am ersten Tag beim Kennenlernen aller Tiere und des Hofes. Ich blicke mega gespannt und freudig auf meinen ersten richtigen Tag morgen auf La Batie... (Fortsetzung folgt)

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